09.01.2024
Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktion
zum geplanten Konverter in Altendorf-Ulfkotte
Die grüne Landesministerin Neubauer und der Dorstener Bürgermeister Tobias Stockhoff erwecken den Eindruck, dass man allein durch Dialogbereitschaft zwischen Land und Kommune schon sehr weit sei, um den Konverter in Altendorf-Ulfkotte zu verhindern. Da die Bundesnetzagentur der entscheidende Akteur ist, wird die Stichhaltigkeit der Argumente des Bürgermeisters zu den potentiellen Freiflächen im Gelsenkirchener Norden den Ausschlag geben. Sind die vom Bürgermeister ins Felde geführten Freiflächen für den Konverter grundsätzlich geeignet und ausreichend? Reichen die anderen verbleibenden Flächen in Gelsenkirchen aus Sicht der Bundesnetzagentur aus, um die Sicherstellung der Energiesicherheit zu gewährleisten?
Der Vorsitzende der Dorstener SPD-Fraktion, Dirk Groß, hofft und setzt insoweit auf die vom Bürgermeister Tobias Stockhoff per Zeitung vorgetragene Argumentation: "Hilfreich ist es auf jeden Fall, wenn der Bürgermeister die Argumente mit Zahlen, Fakten und Darlegungen noch mehr untermauert". Der Dorstener SPD-Vorsitzende Swen Coralic bekräftigt: "Die gute Idee des SPD-Abgeordneten Michael Gerdes, dass er direkt mit Uniper ein Gespräch suchen wird, damit wirklich alle Optionen geprüft werden, bekäme so womöglich noch mehr Substanz."
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Veröffentlicht am 09.01.2024
SPD Dorsten
Swen Coralic
Mail: swen.coralic@gmail.com
Tel.: 0176/43627773
Dorsten, 22.12.2023
Pressemitteilung
„Fürst Leopold“ auf den Schild heben – SPD Dorsten fordert Beschilderung für das Informations- und Begegnungszentrum Fürst Leopold
Nicht wenige Paare entschließen sich, das JA-Wort vor einer Kulisse der Industriekultur zu geben, statt vor einen „göttlichen“ Altar zu treten. Die Maschinenhalle Dorsten bietet zweifelsohne ein spektakuläres Ambiente. Wo einst „Kumpel“ Kohle förderten, ist heute ein modernes Informations- und Begegnungszentrum. In Dorsten ist das alte Zechengelände längst eine Institution, doch um noch mehr Menschen auf die bewegte Arbeitergeschichte hinzuweisen, bittet die SPD Dorsten den Regionalverband Ruhr (RVR) im engen Austausch mit der Stadt Dorsten und der Dorstener Stadtagentur, entsprechende Schilder großräumig anzubringen, zum Beispiel auf den Autobahnen. Pendlerinnen und Pendler kennen die bekannten Hinweisschilder entlang der Autobahnen. Ein sogenanntes „Unterrichtungsschild“ gibt es zum Beispiel entlang der A31 für das sehenswerte Schloss Lembeck oder aber auch für die Maschinenhalle Gladbeck-Zweckel. Die SPD-Ratsfraktion hat in der letzten Ratssitzung auf das Anliegen hingewiesen. „Der Bergbauverein leistet einen wichtigen Beitrag zur Stadtidentität. Durch das ehrenamtliche Engagement wird Dorstener Geschichte lebendig. Unsere Maschinenhalle ist einzigartig. Um dieses Schmuckstück noch stärker bekannt zu machen, ist es wichtig, das Zechengelände in bestehende touristische Konzepte einzubetten“, stellt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Friedhelm Fragemann klar.
Auf der ehemaligen Zeche Fürst Leopold sorgt der Bergbauverein mit seinen engagierten, ehrenamtlichen Mitgliedern dafür, dass Schulklassen, Reisegruppen, Hochzeitsgesellschaften und viele mehr geschichtliche Hintergründe zur Bergbauvergangenheit der Stadt Dorsten lebhaft erfahren. Auch zahlreiche tolle Veranstaltungen machen den Kulturort zu einem festen Anziehungspunkt in Dorsten. Denkbar ist auch, dass die Dorstener Stadtagentur (verantwortlich für Marketingprozesse der kleinen Hansestadt) ein touristisches Konzept entwirft, wie die Dorstener Industriegeschichte mit unter anderem der Zeche Fürst Leopold besser in bestehende touristische Angebote eingebunden werden kann. Zum Beispiel könnte das Areal mit an die Route „Industriekultur“ des RVR informativ angeschlossen werden. So würden Radfahrerinnen und Radfahrer stärker noch auf das Angebot durch Tafeln hingewiesen. Auch Publikationen (Flyer, Broschüren usw.) würden auf den Dorstener Standort hinweisen.
Veröffentlicht am 02.01.2024
wünscht der SPD Ortsverein Hervest-Dorsten allen demokratischen Menschen!
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Veröffentlicht am 21.12.2023
Auch in diesem Jahr hatte der SPD Ortsverein Hervest-Dorsten sein Grünkohlessen im Heimatverein Dorf-Hervest. Bei wohlschmeckendem Grünkohl von Frau Schulte Tenderich, kühlen Getränken vom Heimatverein und guten Gesprächen, hatten alle Anwesenden am 15.12.2023 einen schönen Abend.


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Veröffentlicht am 19.12.2023
Pressemitteilung
„Sie erinnern uns an unschuldige Menschen, die grausam ermordet wurden“ – Jusos Dorsten reinigen Stolpersteine in der Innenstadt
Für den SPD-Ortsverein Hervest haben sich Florian Schuwald und Dirk Groß an der Reinigungsaktion beteiligt. Florian Schuwald ist selbst noch im JUSO-Alter und hatte sich schlau gemacht, wie die Reinigung am besten gelingen kann (siehe Bilder). Das Ergebnis ist beeindruckend, so Dirk Groß (Fraktionsvorsitzender): Ohne Kratzer sind nun die Namen und Daten wieder lesbar, und die Stolpersteine entfalten sichtbar ihre mahnende Wirkung.
Die Dorstener Innenstadt ist ein beliebter Einkaufsort. Vor allem zur Weihnachtszeit bummeln viele Menschen durch die Passagen der Stadt. Wer genau hinschaut, bemerkt hin und wieder in den Boden eingelassene Messingsteine mit Namen und Schicksalen graviert. Die Dorstener Jusos haben gemeinsam mit dem neuen Vorstand der SPD Dorsten am Samstag, 9. Dezember 2023, Stolpersteine in der Dorstener Innenstadt gereinigt.
„Jedes Jahr erinnern Menschen am 9. November und 27. Januar an die barbarischen Verbrechen der Nationalsozialisten. Stolpersteine sollen uns immer daran erinnern, dass Menschen wie wir, Dorstener Bürgerinnen und Bürger, ermordet wurden. Sterben mussten, weil sie nicht in das Weltbild geisteskranker Verbrecher passten“, fasst Swen Coralic, Vorsitzender der Dorstener SPD, die Bedeutung der Stolpersteine zusammen. Für die beiden Vorsitzenden der Jusos in Dorsten, Alexandra Mehl und Paul Sloma, steht fest: „Nie wieder dürfen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religionszugehörigkeit, Glauben, Krankheit, sexueller Ausrichtung oder politischer Meinung drangsaliert, verfolgt, zur Flucht oder in den Selbstmord getrieben oder gar ermordet werden. Deshalb ist es wichtig, an die Opfer der Gräueltaten zu erinnern. Und das so oft es geht“.
Der Fraktionsvorsitzende Dirk Groß sowie sein Stellvertreter Friedhelm Fragemann loben das Engagement der Jusos. „Es freut uns, dass junge Menschen auf ein düsteres Kapitel der deutschen Geschichte aufmerksam machen. Beschämend ist, dass es tatsächlich Menschen im politischem Raum gibt, die diese Verbrechen als Fliegenschiss abtun. Schlimmer noch, dass es Menschen in unserer Stadt gibt, die dieses Gedankengut teilen“, so Groß und Fragemann. Zugleich lobten beide das bürgerschaftliche Engagement in Dorsten, die Schulen sowie die Arbeit des Jüdischen Museums Westfalen. „Dank des Jüdischen Museums, unserer Schulen und zahlreicher Initiativen in unserer Stadt wird die Erinnerungsarbeit in Dorsten fortwährend mit Leben gefüllt“.
Swen Coralic erinnerte zudem daran, dass Initiativen wie das Riga-Kommitee wichtig sind, um vor allem auch junge Generationen aktiv mit der Erinnerungsarbeit vertraut zu machen. Die SPD-Fraktion hatte erfolgreich den Beitritt der Stadt Dorsten in das Riga-Komitee beantragt. 2000 gründeten der Volksbund für Kriegsgräberfürsorge und 13 deutsche Großstädte in Berlin das Deutsche Riga-Komitee. Mit dem Beitritt verpflichtet sich Kommunen, einen Beitrag für den künftigen Erhalt und die Pflege der Gräber- und Gedenkstätte Riga-Bikernieki zu leisten. In der Regel pflegen Jugendliche unter Anleitung die Grabstätten in Lettland. Begleitet werden die Aktionen vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
Geplant ist auch, 2024 an den anderen Standorten in Dorsten die verlegten Stolpersteine zu reinigen, zum Beispiel in Wulfen.
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Veröffentlicht am 12.12.2023