Fürst Leopold“ auf den Schild heben

Kommunalpolitik

SPD Dorsten

Swen Coralic

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Dorsten, 22.12.2023

Pressemitteilung

„Fürst Leopold“ auf den Schild heben – SPD Dorsten fordert Beschilderung für das Informations- und Begegnungszentrum Fürst Leopold

Nicht wenige Paare entschließen sich, das JA-Wort vor einer Kulisse der Industriekultur zu geben, statt vor einen „göttlichen“ Altar zu treten. Die Maschinenhalle Dorsten bietet zweifelsohne ein spektakuläres Ambiente. Wo einst „Kumpel“ Kohle förderten, ist heute ein modernes Informations- und Begegnungszentrum. In Dorsten ist das alte Zechengelände längst eine Institution, doch um noch mehr Menschen auf die bewegte Arbeitergeschichte hinzuweisen, bittet die SPD Dorsten den Regionalverband Ruhr (RVR) im engen Austausch mit der Stadt Dorsten und der Dorstener Stadtagentur, entsprechende Schilder großräumig anzubringen, zum Beispiel auf den Autobahnen. Pendlerinnen und Pendler kennen die bekannten Hinweisschilder entlang der Autobahnen. Ein sogenanntes „Unterrichtungsschild“ gibt es zum Beispiel entlang der A31 für das sehenswerte Schloss Lembeck oder aber auch für die Maschinenhalle Gladbeck-Zweckel. Die SPD-Ratsfraktion hat in der letzten Ratssitzung auf das Anliegen hingewiesen. „Der Bergbauverein leistet einen wichtigen Beitrag zur Stadtidentität. Durch das ehrenamtliche Engagement wird Dorstener Geschichte lebendig. Unsere Maschinenhalle ist einzigartig. Um dieses Schmuckstück noch stärker bekannt zu machen, ist es wichtig, das Zechengelände in bestehende touristische Konzepte einzubetten“, stellt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Friedhelm Fragemann klar.

Auf der ehemaligen Zeche Fürst Leopold sorgt der Bergbauverein mit seinen engagierten, ehrenamtlichen Mitgliedern dafür, dass Schulklassen, Reisegruppen, Hochzeitsgesellschaften und viele mehr geschichtliche Hintergründe zur Bergbauvergangenheit der Stadt Dorsten lebhaft erfahren. Auch zahlreiche tolle Veranstaltungen machen den Kulturort zu einem festen Anziehungspunkt in Dorsten. Denkbar ist auch, dass die Dorstener Stadtagentur (verantwortlich für Marketingprozesse der kleinen Hansestadt) ein touristisches Konzept entwirft, wie die Dorstener Industriegeschichte mit unter anderem der Zeche Fürst Leopold besser in bestehende touristische Angebote eingebunden werden kann. Zum Beispiel könnte das Areal mit an die Route „Industriekultur“ des RVR informativ angeschlossen werden. So würden Radfahrerinnen und Radfahrer stärker noch auf das Angebot durch Tafeln hingewiesen. Auch Publikationen (Flyer, Broschüren usw.) würden auf den Dorstener Standort hinweisen.

 
 

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