Was ist wichtiger, Landtag oder Schulen

Bildung & Forschung

Redaktionsleitung news4teachers.de

31.08.2020

Gebauer: Luftfilter für Klassenräume wären gut – sind aber zu teuer 

DÜSSELDORF. NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hält Luftfilter in Klassenräumen gegen das Coronavirus zwar für eine gute Lösung – aber: für zu teuer. Die Geräte würden bei rund 3000 Euro Kosten pro Klasse «Unsummen verschlingen», meinte sie. Gebauer erklärte, bislang habe es in NRW an keiner Schule einen unkontrollierten Corona-Ausbruch oder gar einen «Hotspot» gegeben.

Ein Team vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik an der Universität der Bundeswehr München hatte einen Raumluftreiniger untersucht, mit dessen Filterkombination selbst sehr kleine Aerosol-Partikel zu 99,995 Prozent aus der Raumluft abgeschieden werden. In einem 80 Quadratmeter großen Raum könne die Aerosolkonzentration in sechs Minuten halbiert werden. Weil die Aerosole rausgefiltert werden, würden die Geräte auch nicht zur Virenschleuder, hielten die Forscher fest. Sie empfehlen Raumluftreiniger etwa für Schulen, Büros, Geschäfte, Wartezimmer, Vereinshäuser, Aufenthalts- und Essensräume (News4teachers berichtete über die Studie

Hintergrund: Die Kommunen müssen einen Eigenanteil aufbringen – und der ist ihnen offenbar zu hoch.

Kommentar: Norbert Talaga

Für das  Wohl der Lehrer-/innen und der Schüler-/innen sind 3.000 € pro Raum also zu teuer (laut NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP), s. h. oben.

Wenn es beispielweise ca. 300 Klassenzimmer in den Dorstener Schulen gibt, sind ca. 900.00,00 € zu teuer für unsere Zukunft (Kinder)? Ich glaube nicht! Zumal die Stadt Dorsten ihren Eigenanteil leisten müsste, was aber auch kein Problem wäre, wenn die Stadt dem Atlantis-Schwimmbad nicht noch zu den 800.000, 00 € jährlichen Zuschuss für die nächsten Jahre eine Rücklage in Höhe von 1.000.000,00 € (1 Million €) geschenkt hätte.

Im Gegensatz dazu gönnt sich der Landtag NRW 41 TAC V+ Hochleistungsluftreiniger der Firma Trotec, um das Ansteckungsrisiko für Politiker, Mitarbeiter und Besucher zu minimieren. Also ca. 164.000,00 € für die Politiker, Mitarbeiter und Besucher, wobei in der Pandemiezeit keine Privatpersonen in den Landtag dürfen, also was die Besucher betrifft, sind dies alles Lobbyisten. Zu den 164.000,00 € kommen natürlich noch die Wartungs- und Ersatzfilterkosten.

Dem Landtag sind offenbar Politiker, ihre Mitarbeiter, und Lobbyisten wichtiger als unsere Kinder und Lehrkräfte.

Gebauer sagt zur Begründung: „… bislang habe es in NRW an keiner Schule einen unkontrollierten Corona-Ausbruch oder gar einen «Hotspot» gegeben.“ Im NRW Landtag hat es nach meiner Kenntnis auch keinen gegeben, trotzdem hat der Landtag 41 Hochleistungslüfter angeschafft.

Zumal der digitale Unterricht in Dorsten in großen Teilen gar nicht funktioniert. Aber das ist ein anderes spannende Thema.

01.02.2021 – 14:41

Trotec GmbH

Corona-Pandemie: Landtag NRW sichert Arbeitsfähigkeit durch Einsatz von Hochleistungsluftreinigern

Beschreibung: Corona-Pandemie: Landtag NRW sichert Arbeitsfähigkeit durch Einsatz von Hochleistungsluftreinigern

Bildrechte: Trotec GmbH

Fotograf: @ Trotec

Heinsberg (ots)

Mit gezielten Investitionen in neueste technologische Infektionsschutz-Lösungen beweist der Landtag NRW seine Handlungskompetenz und Vorbildfunktion. Um das Ansteckungsrisiko für Politiker, Mitarbeiter und Besucher zu minimieren, wurden insgesamt 41 Hochleistungsluftreiniger installiert. Die Arbeitssicherheit im Landtag wird damit im Zuge der Corona-Pandemie weiter ausgebaut.

41 TAC V+ Hochleistungsluftreiniger der Firma Trotec sorgen im Landtag in Düsseldorf ab sofort für virenbefreite Luft. Positioniert wurden die Geräte in der Sicherheitsschleuse am Besuchereingang, an den Aufzügen wie auch in der Wandelhalle vor dem Plenarsaal. In der großen Eingangshalle stehen sieben der TAC V+ Luftfilter über die gesamte große Fläche verteilt. Auf der Zugangsebene zum Plenarsaal sind weitere sechs Geräte aufgestellt. Zudem wurden den einzelnen Fraktionen Luftreiniger zur Nutzung in Büros und Besprechungsräumen zur Verfügung gestellt. In den großen Sitzungssälen wird auf Luftfilter verzichtet, da dort ein ausreichend dimensionierten Luftaustausch besteht. Das neue Hygienekonzept bietet sich als Blaupause für Institutionen in anderen Bundesländern an.

Große Akzeptanz für Investition in technische Infektionsschutzlösungen

Bereits im Vorfeld hatten die Fraktionen von CDU und FDP die Förderung von TAC V+ Luftreinigern sowie die Innovationsklausel für die Corona-Schutzverordnung begrüßt. Unter anderem bezeichnete der CDU-Landtagsabgeordnete Oliver Kehrl die Innovationskraft von Trotec als beeindruckend, die mobilen Raumluftreiniger der TAC-Serie mit H14-HEPA-Filtern aufgrund der maximalen Luftreinigung inklusive Aerosol-Dekontamination als "sehr vielversprechend".

Besondere Brisanz hat das Thema Infektionsrisiko im Düsseldorfer Landtag an Sitzungstagen: Rund 1.000 Personen aus allen NRW-Regionen und anderen Teilen Deutschlands konferieren dann vor Ort zusammen. Im Infektionsfall könnte sich damit ein Pandemiegeschehen in kürzester Zeit und von den Gesundheitsämtern kaum nachverfolgbar verbreiten.

Kommentar: Norbert Talaga:

Ich habe noch nie 1.000 Personen im Landtag gesehen, nicht einmal im Bundestag.

Von Wissenschaftlern empfohlen, studienbelegt und leistungsverifiziert

Der Landtag folgt mit der Umsetzung des neuen Infektionsschutzkonzepts den Empfehlungen des Hygiene-Experten Prof. Martin Exner, Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Uni Bonn. Wissenschaftlich belegt wird die Effektivität des Hochleistungsluftreinigers TAC V+ von Prof. Dr. Christian Kähler vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik der Universität der Bundeswehr in München. In seinen vielbeachteten Studien hat der Aerosolexperte nachgewiesen, dass Hochleistungsluftreiniger die Infektionsgefahr durch virenhaltige Aerosole nachhaltig senken.

Grundvoraussetzung dafür ist, dass deren Leistungsfähigkeit einen mindestens 6-fachen Raumluftwechsel pro Stunde ermöglicht. Ebenso maßgeblich ist laut Studie von Prof. Dr. Kähler, dass die Aerosolverdünnung und Abscheidung virentragender Partikel in möglichst kurzer Zeit erfolgt. Ebenso müssen Hochleistungsluftreiniger über HEPA-Filter der Klasse H14 (zertifiziert nach EN 1822) verfügen, um virenbelastete Aerosolen mit einer typischen Teilchengröße von 0,1 bis 0,2 Mikrometer in jeder Beziehung zuverlässig abzuscheiden.

Trotec TAC V+ kombiniert professionelle Filter- und Dekontaminationstechnologie

Referenzprodukt der wissenschaftlichen Studien von Prof. Dr. Christian Kähler war der Hochleistungsluftreiniger TAC V+ von Trotec. Der mobile Luftreiniger erzielt im Dauerbetrieb nicht nur die erforderliche Luftwechselfrequenz, sondern stellt mit seinem Luftvolumen von 1.800 qm weitere Leistungsreserven bereit. Angesichts der konkreten Ansteckungsgefahren mit dem SARS-CoV-2-Virus sowie den aktuell sequenzierten Mutationen geht der TAC V+ damit keine Kompromisse ein. Dazu zählt ebenfalls der ausschließliche Einsatz von HEPA-14-Filtern sowie weltweit einmalig eine automatische, kontaktfreie Filter-Dekontaminationstechnologie, die Viren nach dem Filtervorgang ohne jedes Wartungsrisiko dauerhaft beseitigt.

 
 

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