Alte Zechenbahnbrücke: SPD-Ortsvereine Hervest und Altstadt fordern schnelle Sanierung

Kommunalpolitik


Die Zechenbahnbrücke muß erhalten bleiben

 

Pressemitteilung der SPD-Ortsvereine Dorsten-Altstadt und Hervest-Dorsten

Mit Ernüchterung haben die Dorstener Genossinnen und Genossen, insbesondere in den Stadtteilen Hervest sowie Feldmark und Altstadt die Ankündigung von Stadtbaurat Holger Lohse über die Sperrung der Zechenbahnbrücke aufgenommen.

„Die Brücke hat eine stadtteilverbindende Funktion zwischen den Ortsteilen Feldmark und Hervest und ist für Radfahrer und Fußgänger unverzichtbar. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Brücke überhaupt in diesen Zustand gekommen ist, der eine Sperrung erforderlich macht", ärgert sich der SPD-Ratsfraktionschef Friedhelm Fragemann und macht zugleich deutlich, dass es nun darum gehe, die Nutzung so schnell wie möglich wieder sicherzustellen und überdies einen Ausbau des schmalen Fuß- und Radweges auf dem Brückenkörper in Angriff zu nehmen. Die Brücke sei auch eine zentrale Nord-Süd-Verbindung zwischen der Römer-Lippe-Route und der als Radweg genutzten alten Bahntrasse Wesel-Haltern.

 

Michael Baune, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Hervest und des SPD-Stadtverbandes, weist auf die besondere Bedeutung der Zechenbahnbrücke für die Erreichbarkeit des ehemaligen Zechengeländes Fürst Leopold hin: „Für die Gastronomie und das Creativquartier ist sie enorm wichtig. Unzählige Besucher des Zechengeländes kommen aus der Feldmark und den anderen Stadteilen südlich der Lippe mit dem Rad oder zu Fuß über die alte Zechenbahnbrücke. Bei einer längeren Sperrung würden auch die Gewerbetreibenden auf Fürst Leopold den Wegfall dieser Anbindung spüren."

„Die SPD begrüßt die Verhandlungen zur Übertragung der Brücke an die Stadt Dorsten", so der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Altstadt Julian Fragemann. Die Zahlung der Abrisskosten durch den jetzigen Eigentümer RAG AG würden nach Einschätzung der Verwaltung für eine Sanierung jedoch nicht ausreichen (ca. 180.000 EUR fehlen). Aus diesem Grund schlägt Julian Fragemann vor, konkret zu prüfen, inwiefern die Finanzierungslücke durch Mittel aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Stadterneuerung, mit dem präventive Stadtteil- und Quartiersarbeit unterstützt werden soll, geschlossen werden kann.

 
 

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