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SPD Hervest Dorsten.

SPD Hervest-Dorsten stellt „Angebotsatlas Hervest“ vor. :

Ortsverein


OV-Vorsitzende Heike Unkel

Mit der Eröffnung des Stadtteilbüros Hervest am 01.04.2010 und der in nächster Zukunft erstmalig zusammentretenden Stadtteilkonferenz werden zwei langjährige Forderungen der Dorstener SPD endlich Realität. Dies bedeutet jedoch keinesfalls zurücklehnen, im Gegenteil, jetzt fängt die Arbeit erst richtig an !
Am18. und 21.Juni 2010.stellte der SPD-Ortsverein Hervest den „Angebotsatlas Hervest“ der Presse vor.

Worum geht es:
Zunächst einmal handelt es sich um ein Plakat mit einer Karte des Stadtteils, der für die Hervester Bürgerinnen und Bürger einen ganz praktischen Nutzen hat. Auf der Karte sind –wenn auch noch nicht ganz vollständig- so doch ein Großteil der im Stadtteil aktiven sozialen Angebote mit Kontaktmöglichkeiten verzeichnet. In dieser übersichtlichen Form existiert eine solche Zusammenfassung nach unserer Kenntnis bislang nicht. Der Angebotsatlas wird in den nächsten Tagen an geeigneten Stellen im Stadtteil ausgehängt.

Darüber hinaus will die Hervester SPD mit dem „Angebotsatlas“ jedoch auch ein deutliches Signal im Hinblick auf die Umsetzung des „integrierten Handlungskonzeptes Soziale Stadt Hervest“ setzen:

Wir sind an vorderster Front mit dabei !

Neben der Beteiligung des SPD-Ortsvereins an konkreten Projekten und Arbeits-gruppen zu verschiedenen Schwerpunktthemen sind für die Hervester Genossen zwei Aspekte von besonderer Bedeutung, auf die durch die Aktion „Stadtteilatlas“ über den praktischen Nutzen hinaus aufmerksam gemacht werden soll:

• Im Stadtteil Hervest existieren durchaus eine Vielzahl von Institutionen, Projekten und Initiativen, die mit ihren Aktivitäten einen wertvollen Beitrag zur positiven Entwicklung des Stadtteils leisten.
Aus vielzähligen Gesprächen wissen wir jedoch, dass das hohe, in weiten Bereichen auch ehrenamtliche Engagement aufgrund zum Teil schwieriger soziale Problemlagen im Stadtteil an seine Grenzen stößt. Nicht selten kämpfen Vereine, Initiativen und Institutionen mit den gleichen sie allein überfordernden Problemen, teilweise ohne dies voneinander zu wissen. Zusammenarbeit funktioniert zwar punktuell da, wo dies über persönliche Kontakte gewachsen ist, allerdings sieht die Hervester SPD durch das Pro-gramm „Soziale Stadt“ eine große Chance, Vernetzung und Kooperation nicht weiter dem Zufall zu überlassen, sondern gegenseitig unterstützende Lö-sungen verlässlich zu organisieren.
Die Hervest-Konferenz hat hier eine ihrer ganz zentralen Aufgaben und die Hervester SPD wird sich aktiv und nachdrücklich für die (Weiter-) Entwicklung eines handlungsfähigen Netzwerkes im Stadtteil einsetzen.

• Noch auf einen weiteren Aspekt will die Hervester SPD mit ihrer Aktion in diesem Zusammenhang hinweisen.
Das integrierter Handlungskonzept für das Projekt „Soziale Stadt Hervest“ hebt nicht umsonst die Bedeutung der Bürgerbeteiligung in dem Prozess der Stadt-teilerneuerung besonders hervor.
Es macht wenig Sinn und die Akzeptanz von Verwaltungshandeln wird kaum zu erreichen sein, wenn Hervester Bürgerinnen und Bürger das Gefühl haben, die Zukunft ihres Stadtteils würde „über ihre Köpfe hinweg“ beschlossen.
Hier ist nach Einschätzung der SPD in zurückliegender Zeit schon mancher Schaden angerichtet worden (Entscheidungen zu Zechengelände), spätestens jetzt mit der Eröffnung des Stadtteilbüros und der Etablierung der Hervest-Konferenz muß eine andere Kultur des Umgangs Einzug halten.
Der Erfolg des Projektes „Soziale Stadt Hervest Dorsten“ wird ganz zentral davon abhängig sein, wie sehr es gelingt, dass sich die Hervester mit ihren Vorstellungen und Interessen glaubhaft und ernsthaft wahrgenommen fühlen und das ihre Vorstellungen Eingang in die konkrete Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen finden.

Bürgerbeteiligung ernst nehmen und verbindliche Formen der Mitwirkung zwi-schen Bürgerschaft und Verwaltung festschreiben, das ist weit mehr als die bislang bekannten Info-Veranstaltungen, Bürger-Foren und Hearings. Die „Hervest-Konferenz“ muß nach Überzeugung des SPD-Ortsvereins ein Ort sein, an dem die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils, die Hervester Vereine, Initiativen und Institutionen mit der Stadt gleichberechtigt, partnerschaftlich und kontrovers um beste Lösungen ringen. Die Stadtteilkonferenz kann zwar keine Entscheidungen treffen, die Hervester SPD fordert jedoch ganz konkret eine Geschäftsordnung, die Beschlüssen der Konferenz ein hohes Maß an Einflussnahme auf Entscheidungen der Stadt verleiht.
Eine Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit dem sich wandelnden Ortsteil wird nur gelingen, wenn Bürgerbeteiligung keine Floskel bleibt.

Auch das Stadtteilbüro im Harsewinkel hat in diesem Zusammenhang nach Auffassung der Genossen ein wichtige Rolle als Ort der Begegnung, Unterstützung und des Informationsaustausches. Die verschiedenen, sich am Umgestaltungsprozess des Stadtteils beteiligenden Gruppen müssen Gelegenheit haben, sich mit ihren Ideen, Aktionen und Vorstellungen hier prä-sentieren zu können.
So kann, dies wäre zu wünschen, die alte Haifisch-Bar in neuer Funktion zu ei-nem zentralen Punkt in Hervest werden, wo nicht nur wichtige Informationen über den Fortgang des Stadtteil-Umbaus zu erhalten sind, sondern wo sich auch die bunte Vielfalt und die Kreativität eines sich im Aufbruch befindlichen Ortsteils darstellt.

Angebotsatlas Hervest

 

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