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SPD Hervest Dorsten.

WAZ: Vernetzung und Kooperation nicht dem Zufall überlassen :

Presse


Heike Unkel, OV-Vorsitzende

Hervest. In einem neuen „Angebotsatlas“ versammelt die SPD-Hervest Beratungs- und Freizeitangebote im Ortsteil. Das Plakat mit Stadtplan und vielen Infos wird in den nächsten Tagen an öffentlichen Stellen (Geschäfte, Einrichtungen) aufgehängt.

Für Vorsitzende Heike Unkel und ihren Stellvertreter Volker Jenau ist der Atlas zugleich ein ausbaufähiger Beitrag zum Projekt Soziale Stadt.

Bei der Sammlung der Daten stellten die Sozialdemokraten fest, dass es viele Aktive in Hervest gibt – die oft kaum miteinander kooperieren. Unkel: „Wir wollen die Leute auch zusammen bringen und gucken, was man gemeinsam machen kann.“ Viele Aktive kämpften bei ihrer Arbeit mit den gleichen Problemen. Zusammenarbeit funktioniere nur punktuell über gewachsene Kontakte. Das Projekt Soziale Stadt biete die Chance, „Vernetzung und Kooperation nicht weiter dem Zufall zu überlassen.“

Als die Arbeit am Atlas begann, habe sie nicht gewusst, dass es so viele Vereine und Einrichtungen in Hervest gibt, berichtet Heike Unkel. Unter anderem stöberte die SPD zwei Angelvereine auf, einer davon für Hochseefischerei. Die Liste sei noch keineswegs vollständig. „Ich denke, das werden noch mehr.“

Wichtig für den Aufbau eines Netzwerks und starke Bürgerbeteiligung sei auch die geplante Hervest-Konferenz. Für die fordert die SPD eine konkrete Geschäftsordnung. Denn in der Konferenz müssten Bürger kontrovers, aber gleichberechtigt und partnerschaftlich mit Politik und Verwaltung um Lösungen ringen.

Eine wichtige Funktion komme dabei dem Stadtteilbüro zu. Unkel: „Und wir sind froh, dass es im Harsewinkel angesiedelt ist und nicht auf der Zeche.“

 

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